Lieder

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Aus grauer Städte Mauern

       E      A     E           H7                 E
Aus grauer Städte Mauern ziehn wir durch Wald und Feld.
       E         A       E           H7             E
Wer bleibt, der mag versauern, wir fahren in die Welt.

Ref.:
       E          A    E          H7              E
|: Halli, hallo, wir fahren, wir fahren in die Welt.:|


Der Wald ist unsre Liebe, der Himmel unser Zelt.
Ob heiter oder trübe, wir fahren in die Welt.
Ref.:

Ein Hoch dem deutschen Walde, zu dem wir uns gesellt!
Hell klingt's durch Berg und Halde: Wir fahren in die Welt!
Ref.:

Die Sommervögel ziehen schon über Wald und Feld.
Da heißt es Abschied nehmen, wir fahren in die Welt.
Ref.:
Worte: Hans Riedel Weise: Robert Götz © Mit freundlicher Genehmigung: Voggenreiter Verlag, Bonn

Die Regenfrau

4/4

       Dm    A          Dm A  Dm              A     Dm
1. Der Nebel dämpft das Morgenlicht und alles Wesen flüsternd spricht,
   C   F       C      F        Gm              A    Dm
   das Land verhangen grau, im Felde singt die Regenfrau.

2. Der Weg ist lang, der Weg ist weit, wir wandern tief am Grund der Zeit.
   Der Sommer ist verbrannt, ein fahler Rauch weht durch das Land.

3. Das Jahr geht aus, der Regen fällt, ein andrer Herr regiert die Welt.
   Der Wind ist naß und schwer, das Land ertrinkt im Regenmeer.
Worte und Weise: Walter Scherf (tejo) © Mit freundlicher Genehmigung: Voggenreiter Verlag, Bonn

Du machst Kleinholz

C         G7          a       E      F         C     G7        C
Du machst Kleinholz, ich such Rinde, soll ein Feuer hier entstehn,
  C      G7        a      E    F     C          G7       C
daß ich Holz und Späne finde, möge bald und schnell geschehn.

Ref.:
           C       F  G7    C     G7   F  C       G7  C    G7
|:Ist die Horte schon im Kommen, eilt daher auf steilem Pfad,
          C          G7    C       F    G7 C         G7    C
wird ihr wohl ein Essen frommen, nach dem langen, vollen Tag.:|

Ich hol' Wasser, du suchst Schwämme, leuchten gelb und riechen kalt.
Daß uns nicht die Faulheit hemme, geht ein Regen durch den Wald.
Ref.:

Sind das Stimmen, hörst du Rufen? Halt die Ohren in den Wind!
Raunt ein Bach um Felsenstufen, ob das wohl die Unseren sind?
Ref.:
Worte: Werner Helwig Weise: Wolfgang Held © Mit freundlicher Genehmigung: Voggenreiter Verlag, Bonn

Dornen und Steine (Hier wächst kein Ahorn)

2/4

   Em   G           D Em        D                   Em
1. Hier wächst kein Ahorn, hier wächst kein Pflaumenbaum.
                G     A      Em      D            Em
   Hier wachsen keine Mädchenherzen, keine Mädchenherzen.
     Em D        Em D        Em D        Em
  /: La lalerallala lalerallala lalerallalahaha :/

2. Hier wachst der Thymian, hier wächst der Ginsterstrauch.
   Und Dornen wachsen aus den Steinen, Dornen aus den Steinen.
  /: La lalerallala lalerallala lalerallalahaha :/

3. Hier wächst der Handschar, hier wächst der Flintenlauf,
   und blühn wie Lilien blühn im Mondlicht, Lilien blühn im Mondlicht.
  /: La lalerallala lalerallala lalerallalahaha :/

4. Und morgen Abend, und wenn der Nachtwind weht,
   kommt unser General geritten, General geritten.
  /: La lalerallala lalerallala lalerallalahaha :/

5. Und bringt uns Raki, hej ho bogami hej,
   und bringt uns tausend Golddukaten, tausend Golddukaten.
  /: La lalerallala lalerallala lalerallalahaha :/
Worte: Jooschen Engelke Weise: Walter Scherf (tejo) © Mit freundlicher Genehmigung: Voggenreiter Verlag, Bonn

Roter Wein im Becher

  d                        C          F
Roter Wein im Becher, der beste Rebensaft.
      C              F  g         d      A       d
Wir sind ein Haufen Zecher und gehn auf Wanderschaft.

Ref.:
    d               g     d
|:Radi, radi, ra dira la la,
  g          d    A           d
radi, radi, ra dira di ra la la.:|

Morgens bricht die Runde zu neuen Fahrten auf.
Es klingt in aller Munde ein frohes Liedchen auf.
Ref.:

Steine, Staub und Dornen, ist schwerlich Tippelei.
Wir müssen uns anspornen, die Qual ist bald vorbei.
Ref.:

Treffen wir uns wieder, der Zufall nennt den Ort.
So schallen unsre Lieder in weite Fernen fort.
Ref.:
Worte & Weise: Jürgen Sesselmann (Mayer) NWV, (Eigentum des Autors) © Mit freundlicher Genehmigung: Voggenreiter Verlag, Bonn

Über meiner Heimat Frühling

C           G7               C              G7
Über meiner Heimat Frühling seh ich Schwäne nordwärts fliegen.
a                    E               a      E    a
Ach mein Herz möcht sich auf grauen Eismeerwogen wiegen.

Schwan im Singsang deiner Lieder, grüß die grünen Birkenhaine.
Alle Rosen gäb ich gerne gegen Nordlands Steine.

Grüß Schweden, weißer Vogel! Setz an meiner Statt die Füße
auf den kalten Fels der Ostsee, sag ihr meine Grüße.

Grüß das Eismeer, grüß das Nordkapp! Sing den Schären zu, den
Fjorden! Wie ein Schwan sei meine Seele auf dem Weg nach Norden.
Worte: Eberhard Köbel (Tusk) Weise: Kosakenweise © Mit freundlicher Genehmigung: Voggenreiter Verlag, Bonn

Wildgänse

4/4

   G
1. Wildgänse rauschen durch die Nacht
                 D7             G
   mit schrillen Schrei nach Norden.
      C                   G
   /: Unstete Fahrt! Habt Acht, habt Acht!
                D7     G
   Die Welt ist voller Morden. :/

2. Fahrt durch die nachtdurchwogte Welt,
   graureisiges Geschwader!
   /: Fahlhelle zuckt und Schlachtruf gellt,
   weit hallt und wogt der Hader. :/

3. Rausch zu, fahr zu, du graues Heer!
   Rausch zu, fahrt zu nach Norden!
   /: Fahrt ihr nach Süden übers Meer -
   was ist aus uns geworden! :/

4. Wir sind wie ihr ein graues Heer
   und fahrn in Kaisers Namen,
   /: und fahrn wir ohne Wiederkehr,
   rauscht uns im Herbst ein Amen. :/
Worte: Walter Flex Weise: Robert Götz © Mit freundlicher Genehmigung: Voggenreiter Verlag, Bonn

Wir wollen zu Land ausfahren

     G                  C  G                  D7   G
Wir wollen zu Land ausfahren, wohl über die Fluren weit,
C         D7      G                D7       G
aufwärts zu den klaren Gipfeln der Einsamkeit.
         C
Wollen lauschen, woher der Sturmwind braust,
                              G
wolln schauen, was hinter den Bergen haust
                     C
Und wie die Welt so weit
      G      D7     G
Und wie die Welt so weit.

Fremde Wasser dort springen, sie sollen uns Weiser sein,
froh wir wandern und singen Lieder ins Land hinein.
Und brennt unser Feuer an gastlicher Statt,
so sind wir geboren und schmausen uns satt,
|:und die Flammen leuchten darein.:|

Und steigt aus tiefem Tale heimlich und still die Nacht,
und sind vom Mondenstrahle Gnomen und Elfen erwacht:
dämpfet die Stimmen, die Schritte im Wald,
so hört ihr und seht ihr manch Zaubergestalt,
|:die wallt mit uns durch die Nacht.:|

Es blüht im Walde tief drinnen die blaue Blume fein,
die Blume zu gewinnen, ziehn wir ins Land hinein.
Es rauschen die Bäume, es murmelt der Fluß,
und wer die blaue Blume finden will, der muß
|:ein Wandervogel sein.:|
Worte: Hjalmar Kutzleb Weise: Kurt von Burkesroda © Mit freundlicher Genehmigung: Voggenreiter Verlag, Bonn