Webmaster Tools

Login für die Community
Ecke

Vorwort

"Pfadfinder sollen Partnerschaft und Solidarität durch internationale Begegnungen fördern."

Leider ist es aber nicht jeder Pfadfindergruppe und jedem Pfadfinder möglich, an einer internationalen Begegnung teilzunehmen oder gar zu dem alle vier Jahre stattfindenden Weltpfadfindertreffen, dem Jamboree, zu fahren.

Dennoch besteht für jede Gruppe eine Möglichkeit, mit Pfadfindern der ganzen Welt Kontakt aufzunehmen, Erfahrungen auszutauschen und Freundschaften zu schließen: durch Radiowellen im Äther.

Sicherlich hat jeder schon vom Amateurfunk gehört, doch meist hat man eine falsche Vorstellung davon oder glaubt, dass dies nur ein Hobby für einen exklusiven Kreis reicher oder technisch hochbegabter Leute sei. Richtig ist, dass sich nicht jeder an ein Funkgerät setzen kann und einfach mit aller Welt Kontakt aufnehmen darf.

Die Amateurfunktätigkeit ist weltweit von einer besonderen Genehmigung durch die zuständige Behörde, in Deutschland von der "Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post" (Reg TP) abhängig. Diese Genehmigung (Amateurfunklizenz) erhält aber jeder nach Bestehen einer besonderen Prüfung.

Trotzdem gibt es für jede Pfadfindergruppe genügend Möglichkeiten, dieses technische Hobby in seine Arbeit einzubeziehen und ein spannendes Unternehmen daraus zu entwickeln. Die vorliegende Schrift soll dazu die nötigen Anregungen und Informationen geben. Sie wurde bereits von mir 1975 im Georgs-Verlag der DPSG in der "Werkstattreihe" veröffentlicht und ist auch in der 2. Auflage von 1981 längst vergriffen. Auf vielfache Anfragen habe ich sie auf den neuesten Stand gebracht und nun in das Internet gestellt.

Klaus D. Sperling, DC4NA
JOTA-Beauftragter der DPSG

im Juli 2002

Jamboree-on-the-Air (JOTA)